Neulich (während ich meine jüngere Vergangenheit aufarbeite, müssen leider alle Blogposts mit „neulich“ anfangen) war ich innerhalb von drei Tagen zweimal bei Beets & Roots in der Großen Hamburger Straße (eigentlich witzig, dass ausgerechnet dort ein Laden existiert, in dem es keine Hamburger gibt, lmao.)

Der Laden lässt sich mit vielen Adjektiven beschreiben, „gemütlich“ oder „charmant“ gehören aber nicht unbedingt dazu – aber was soll’s, crappy-heimelige Cafés mit wackelnden Stühlen vom Sperrmüll gibt es in Berlin inzwischen genug! Ich will Hochgeschwindigkeitsgastronomie und einen Haufen Hirtenkäse in einer Tonschüssel (ich glaube, es ist Ton, aber wer weiß), und genau das kann man hier bekommen.

Beide Male war nicht so viel los, und wir bekamen unsere fertigen Bowls quasi sofort, nachdem wir bezahlt hatten. Die Mitarbeiter waren schnell und freundlich, es gibt eine große Menge an Sitzgelegenheiten, und, ich meine, im Ernst, goldgelb gefärbter Blumenkohl mit Minze und Granatapfelstücken ist einfach so unglaublich instagrammable.

Oriental Bowl von „Beets & Roots“

Aber nicht nur bei mir hat die Bowl einen innerlichen Begeisterungssturm ausgelöst:

Chat mit Cecilia zum Foto meiner Oriental Bowl. Cecilia: „ORIENTAL BOWL!“ Ich: „BEST OF THE BOWLS“ Cecilia: „WÜRDE ICH AUCH SAGEN ABER ES IST DIE EINZIGE DIE ICH DA GEGESSEN HABE ALSO IST DIE AUSSAGE ETWAS WERTLOS“ Ich: „SAME BEI MIR“

Also: Wenn ihr in Mitte oder an der Friedrichstraße (da ist auch ein Laden, und ja, das ist auch Mitte, ich weiß) abhängt und hungrig seid, dann geht doch vorbei und sagt, dass Daniel euch geschickt hat. Sobald das ein paar hundert Leute gemacht haben, kann ich da reinlaufen und „Hallo, ich bin Daniel“ sagen, werde mit Ziegenkäse überschüttet und habe mein Lebensziel endlich erreicht.