Re: Sterne und Punkte
Kürzlich musste ich mich aus ziemlich wichtigen Gründen (Ego, etc.) selbst googeln und war überrascht, direkt auf der ersten Seite zwar kaum versteckte Informationen über mich zu finden, aber stattdessen eine Review, die ich auf letterboxd verfasst hatte.
In den Google-Suchergebnissen wird direkt neben ordentlichen, grafischen Sternen eine schriftliche Punktzahl angegeben. Auf Letterbox selbst vergibt man nur Sterne.
Damals hatte ich in meiner Review noch 2,5/5 Sternen gegeben, was aber einem Wert von 5/10 entspricht und mir für diesen schrecklichen Film, als ich dieses Ergebnis in der Google-Suche sah, viel zu hoch vorkam.
Beim weiteren Nachdenken bemerkte ich, dass es in meinem Kopf eine ziemliche Diskrepanz zwischen Sternen (beziehungsweise Bewertungen auf einer Skala von 1-5) und Punkten (beziehungsweise Bewertungen auf einer Skala von 1-10) gibt.
Fand ich 2,5 von 5 Sternen von dieser Seite aus betrachtet okay, kamen mir 5/10 wieder viel zu hoch vor. Darum korrigierte ich meine Bewertung auf 2/5 herunter, das ist besser.
Diesen Blogeintrag schreibe ich aus diversen Gründen.
Zum einen wurde das Thema in meinem Kopf eben wieder aufgewärmt, als der Knuspermagier in seiner neuesten Sneak-Review zu Cabin in The Woods »nur« 3 von 5 Sternen vergab und ich dachte, dass das ziemlich wenig sei, für einen FIlm, der ihm nach eigenen Aussagen gefallen hatte. Dann erinnerte ich mich, dass das immerhin 6/10 Punkten sind und war zufrieden.
Zum anderen fragte ich, nachdem das gedanklich aus dem Weg geräumt war, Max, ob ich einen Blogpost über einen kurzen Gedanken schreiben sollte, den ich gerade hatte. Er bejahte und setzt sich ja generell für solche Dinge ein.
Und daraus ist dieser Blogeintrag, der nicht in einen Tweet passt, entstanden.