Ein Geheimnis (Fertig, Los!-Cover)

Nach dem Cover von gestern hatte ich irgendwie das Gefühl, jetzt irgendwas über das Aufnehmen von Songs verstanden zu haben, das mir vorher noch nicht ganz klar war.

Vorhin hatte ich dann Lust, Ein Geheimnis von Fertig, Los! zu hören, und ehe ich mich versah, hatte ich auch Lust, es aufzunehmen. Gut, dass es ein 4 Chord-Song ist!

Tatsächlich habe ich aber zuerst die Bridge zwischen Vers und Refrain vergessen (die ist ja auch nur einen lächerlichen Takt lang!), und dann musste ich alle Gitarren noch mal neu aufnehmen, damit es zusammenpasst.

Über die letzten Tage hörte ich etwa tausend Mal die Hey Jealousy-Version von The Ergs und dachte mir dann, dass ich das gerne mal spielen würde. Bei kurzen Recherchen nach den Akkorden fand ich heraus, dass das Lied eigentlich von den Gin Blossoms ist. Schließlich nahm ich ein bisschen davon in GarageBand auf, legte ein automatisches Schlagzeug drunter, nahm alle Gitarrenspuren immer wieder und wieder auf, bis meine Finger bluteten, und kramte am Ende sogar meinen Bass hervor. Das Ergebnis ist dieser Track, der von Gesangsversuchen nur verschlechtert wurde, und deshalb als Karaoke Instrumentalversion präsentiert wird.

Warum benutzt ihr in Hamburg immer das Präteritum? Hört sich für mich als Süddeutschen total komisch an! – Anonym

Warum denken eigentlich viele Leute, ich würde in Hamburg wohnen? Das ist doch absurd! Von all den Hamburgern, denen du hättest schreiben können, wählst du ausgerechnet mich aus, der seine ganze Jugend in Süddeutschland verbrachte und jetzt in Berlin wohnt?

how many books are you able to read a week? looks insane to me! – Anonym

Warum ist diese Frage auf Englisch gestellt? Das ergibt überhaupt keinen Sinn!

Tatsächlich las ich in den letzten Wochen ziemlich viele Bücher. Weshalb genau, weiß ich aber auch nicht. Ich habe im Laufe der letzten beiden Monate fast vollständig aufgehört, Serien anzuschauen (außer Louie und Breaking Bad) und habe dadurch mehr Zeit (?).

Obwohl Zeit ja nichts ist, was man wirklich hat. Irgendwas zu tun gibt es immer, und neben dem Studium, dem Agenturleben, dem Freelancen und meinem hauptberuflich geführten Twitterfeed nehme ich mir jetzt eben gezielt Zeit, Bücher zu lesen, statt Serien zu schauen.

Dazu kommt, dass ich relativ schnell lese. Mit Squirt (unheimlich beknackter Name (Hi Oma, bitte nicht googlen!), aber hervorragendes Bookmarklet) schaffe ich ungefähr 460 Worte pro Minute, und ohne diese Führung vermutlich ungefähr 400. Das ist schnell genug, um ein Buch mit etwa 300 Seiten an einem Tag zu schaffen, sofern ich drei oder vier Stunden investieren kann. Abends und beim Bahnfahren kann ich das oft, denn so spannend ist das Internet nun auch nicht, und in Berliner U-Bahnen kennt man es ja ohnehin nur vom Hörensagen.

Max: Apple hat Beats gekauft. Das ist jetzt final.

Daniel: Ich glaube, du hast gerade »egal« falsch ausgesprochen.

Daniel: Ugh, Michel, ich kann nicht mehr! Ich will nur noch Schlafen, für immer.

Michel: Ich habe aber auch ganz schön schwer gekocht, das tut mir Leid.

Daniel: Ey, das Essen war so schwer, dass es Ebbe und Flut auslöst!

Philipp: Es gibt einfach überhaupt keinen Grund, nach Berlin zu ziehen.

(Er schaut mir noch ein paar Sekunden in die Augen.)

Philipp: Naja, du wohnst halt hier.